Die COSTA DEGLI DEI, die Küste der Götter

gilt als eine der schönsten Küstenlandschaften Italiens.

Bekannt für kristallklares, azurfarbenes Wasser und Traumstrände, imposante Felsformationen und versteckte Buchten bietet Sie wunderbare Sonnenuntergänge mit Blick auf den Stromboli und die äolischen Inseln.

Besonderer Anziehungspunkt ist das Capo Vaticano mit seinem faszinierenden Ausblick auf das Meer. Die Namensgebung dieses beeindruckenden Ortes geht zurück auf die "VATI", Propheten, die an diesem Punkt gelebt und den Seefahrern die Zukunft geweissagt haben sollen. Griechen siedelten sich bereits im achten Jahrhundert vor Christus an, Ihnen folgten Römer, Byzantiner, Normannen und Staufer. Französische und spanische Herrscherhäuser stritten um dieses   Land. Sie alle haben in Kalabrien Ihre Spuren hinterlassen und so wird die Begegnung mit der Region auch zu einer historischen.....Bronzi di Riace- Museo Nazionale della Magna Grecia Reggio Calabria

da, wo selbst die Italiener in Italien gern Urlaub machen, auch im Herbst, wenn im Landesinneren Maronenbäume, Zitronen- und Orangensträucher schwer tragen. „Südlich von Rom beginnt Griechenland. Aber Italien hört nicht auf.“ Kalabrien gibt dieser Beobachtung eines Reiseschriftstellers Recht. Schließlich ist das antike Scilla bereits im achten Buch von Homers „Odyssee“ verewigt: Hier lauerte die furchtbare Skylla, deren sechs Häupter sechs Männern des Odysseus den Tod brachten. „Als der Tag für Kalabrien kam, hatte Gott 15.000 Quadratkilometer von grünem Ton mit violettem Abglanz in der Hand. Er wollte, dass das Meer immer violett sei, die Rose im Dezember blühe, der Himmel klar, das Land fruchtbar, das Klima mild, der Duft der Kräuter berauschend sei“, schrieb der Schriftsteller Leonida Re`paci über den südlichsten Zipfel des italienischen Stiefels.

Vor allem wird ein Urlaub in Kalabrien ein Fest im kulinarischen Sinne. Ein Feuer für die Geschmacksnerven verspricht dabei die N'duja, eine Pastete hergestellt mit den typischen Peperoncini. Und in der Küche bedient man sich bei zahlreichen Gerichten der roten Zwiebel von Tropea. Dank des sandigen Bodens und des hohen Zuckergehaltes besitzt sie einen milden Geschmack und gibt jedem Gericht das unvergleichliche typische Aroma der Region. Küchenchefs weltweit benutzen sie, um ihren Speisen eine besondere Note zu verleihen. In der Vergangenheit wurde der Zwiebel von Tropea eine heilende Wirkung zugeschrieben, die auch Plinius der Ältere in seinen Werken zitiert.

Königin der Gemüsesorten ist die Aubergine, die in Süditalien wunderbar wächst. Der wasser- und kalkarme kalabrische Kieselboden eignet sich insbesondere für dieses Nachtschattengewächs, da er die Reifung eines Komplexes aromatischer Substanzen ermöglicht, die dem Fruchtfleisch einen herrlichen Geschmack verleihen. Vielfältig zubereitet, frittiert, gegrillt oder auch sauer eingelegt, ist sie in der lokalen Küche Hauptbestandteil.

Und natürlich Fisch, Grundlage zahlreicher regionaler Rezepte, frisch gefangen und zubereitet kommt er auf den Tisch und diesen Genuss rundet man hervorragend mit eigenem Wein ab, dessen Anbau in Kalabrien eine lange Tradition hat.